--Tagungen, Kolloquien,
--Ringvorlesungen und Studientage des IZFG

29.-31.03.2012

Fachtagung "Gender Aspekte in der Individualisierten Medizin"

Die Gender Medizin ist eine neue fachübergreifende Forschungsrichtung, die durch nach Geschlecht differenzierten Diagnosen und Therapien eine effektivere und bedarfsgerechtere Gesundheitsversorgung von Männern und Frauen verspricht.
Doch selbst bei hochgradig auf „Individualisierte Medizin“ setzenden Projekten wie dem Greifswalder Forschungsvorhaben GANI_MED (Greifswald Approach to Individualized Medicine), in dem das Ziel der Etablierung einer personalisierten Medizin als Grundlage einer besseren, sicheren und wirtschaftlicheren Gesundheitsversorgung verfolgt wird, ist bei der angestrebten Stratifizierung der  Bevölkerung in Personengruppen mit charakteristischen pathologischen Prädispositionen wenig an geschlechterspezifische Unterschiede gedacht worden.

Die Tagung setzt sich das Ziel, die Integrierung von geschlechterspezifischen Merkmalen in die „Individualisierte Medizin“ zu fördern, so dass für die Gesundheitsversorgung die Erfolgschancen zukünftiger Präventions- und Therapiemodelle deutlich erhöht werden. Denn zahlreiche Studien im Bereich der Gender Medizin zeigen bereits, dass beispielsweise eine geschlechtsspezifisch unterschiedliche Bereitschaft existiert, präventive Programme in Anspruch zu nehmen (z.B. sind Präventions- und Vorsorgeprogramme bei Männern weniger populär als bei Frauen). Die erhofften Präventionsziele können also nur erreicht werden, wenn die „Individualisierte Medizin“ und die Risikoprädiktion in ein umfassendes Gesamtkonzept eingebettet wird, in dem der Faktor Geschlecht stark berücksichtigt wird.

Eingeladen sind alle MitarbeiterInnen aus dem GANI_MED-Projekt sowie alle Interessierten, mit eingeladenen ExpertenInnen aus den Bereichen Medizin, Ethik, Wissenschaftsforschung und Gesundheitswesen, die an renommierten Forschungseinrichtungen in Deutschland und dem Ausland arbeiten, in den Diskurs zu treten. Im Rahmen der Tagung soll daher der interdisziplinär wissenschaftliche Austausch durch Referate und Diskussionsrunden sowie die Kooperation von ExpertenInnen ermöglicht werden.

Die Veranstaltung bietet eine Informationsplattform auch  für den medizinischen Nachwuchs, im Rahmen von weiteren geplanten Forschungs- und Lehrprojekte. 

Wissenschaftliche Leitung: Tobias Fischer, M. A. (Greifswald), Professor Dr. Dr. Mariacarla Gadebusch Bondio (München), Dr. Elpiniki Katsari (Karlsburg)

Weiterführende Links:
- Programm
- Anmeldung

Herbst Wintersemester 2010/11

Ringvorlesung des IZFG:

"Superwoman? Superman? Visionen vom optimierten Leben"

 

Mittwochs von 16 bis 18 Uhr, Hörsaal in der Rubenowstr. 3

 

26.01.2011

 

"REPAIR Yourself. Medientechnisches Enhancement & Non-Humans"

Der Untertitel der diesjährigen ars electronica zu REPAIR lautete: Sind wir noch zu retten. Ohne Fragezeichen. Also eine rhetorische Frage, die keine Antwort erwartet. Weder ein ja noch ein nein. Die Frage nach den Humans & Others ist inzwischen auch in der Medientheorie angekommen und formuliert dort eine Definition des Menschlichen als genuin Technisches.

Marie-Luise Angerer, Dr. phil., ist Professorin für Medienwissenschaft an der Kunsthochschule für Medien Köln.

Der Vortrag von Frau Dr. Angerer fällt leider aus. Stattdessen werden mehrere Filmausschnitte gezeigt werden, die eine Brücke zwischen den verschiedenen Themen der Ringvorlesung schlagen werden.

 

19.01.2011

 

"Konstruktionen von Geschlecht durch Recht"

An der gesellschaftlichen Konstruktion von Geschlecht wirkt das Recht auf direkte und indirekte Weise mit. Nach derzeit geltender Rechtsauffassung gibt es nur das männliche und das weibliche Geschlecht; damit werden zwischengeschlechtliche Menschen vom Recht nicht wahrgenommen. Zugleich verbietet das Recht Diskriminierungen wegen des Geschlechts. Die Vorlesung behandelt diese und andere Widersprüche zum Thema „Recht und Geschlecht“ sowie Lösungsvorschläge für die aus den Widersprüchen resultierenden Probleme.

Konstanze Plett, LL.M. (Wisc.-Madison), Professorin für Rechtwissenschaften und Gender Law an der Universität Bremen.

Die Folien des Vortrages können hier abgerufen werden

12.01.2011

 

"Am Ende der Perfektion?! Kollabierende Körper in der Gegenwartsliteratur"

Konvulsivische Krämpfe, versagende Stimmen, stockende Herzen – kurz: dysfunktionale Körperteile jedweder Art haben in der aktuellen Gegenwartsliteratur erstaunliche Präsenz. Die literarische Lust am kollabierenden Körper und die Verweigerung seiner physischen und psychischen Optimierung wird bei Autor/inn/en wie Juli Zeh, Jochen Schmidt, Kathrin Schmidt und Siri Hustvedt zum literarischen Thema und damit unversehens zur Anerkennung (eigener) körperlicher Materialität und zum Widerstand gegen einen zum Selbstzweck gewordenen Präventionsfetischismus.

Hania Siebenpfeiffer, Dr. phil., ist Juniorprofessorin für Neuere deutsche Literatur am Institut für Deutsche Philologie der Universität Greifswald.

 

05.01.2011

 

"Körper - Speicher. Die perfekte Datenbank"

Das zentrale Ereignis eines Forschungszusammenhangs aus Kybernetik, Informationstheorie und Biologie ist seit den 50er Jahren der genetische Code, das Buch des Lebens. Aufsehenerregendes Kapitel war die Sequenzierung des menschlichen Genoms. Inzwischen schreibt die Analysepraxis der personal genomics an neuen Werken: Die individuelle Gensequenz verspricht die fertige Biografie, statistisch formuliert, und provoziert damit neue Möglichkeiten der Optimierung auf individueller wie auf Sampleebene bezogen auf Geschlecht, Rasse, Fernsehkonsum. Nur von wem stammen die vielen Haare in der Ursuppe?

Claus-Michael Schlesinger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsche Philologie der Universität Greifswald.

 

15.12.2010

 

"Die perfekte Revolution. Nanotechnologie und Evolutionsbiologie in Dietmar Daths Science-Fiction-Fabel Die Abschaffung der Arten"

Dietmar Dath konfrontiert Marx' Imperativ, „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes [...] Wesen ist“, mit heute diskutierten Möglichkeiten nano- und biotechnologischer Optimierung. Im Vortrag soll u.a. nach den geschlechtlichen Implikationen dieses Szenarios gefragt werden.

Florian Kappeler promoviert mit einer Arbeit zu Wissen und Geschlecht bei Robert Musil am Graduiertenkolleg »Geschlecht als Wissenskategorie« der Humboldt Universität zu Berlin.

 

08.12.2010

 

"Die perfekten Queers? Körper- und Inszenierungsstrategien von devianten Identitäten"

Unter dem Begriff Queer werden oft eine ganze Reihe von der heterosexuellen Norm abweichender (devianter) Indentitäten gefasst bzw. (selbst) ernannt. Geschlechtliche und sexuelle Variablität wird von den Protagonistinnen der Queer-Szene mittels verschiedenster Strategien eingefordert, inszeniert, parodiert, verfehlt. Die Ansprüche, Wünsche und Forderungen von »Queers« an die moderne Medizin unterscheiden sich teilweise stark und variieren zwischen Erfüllungsversprechen bspw. bei Transsexuellen und Anklagen wegen Verstümmelung bspw. bei Intersexuellen. Welche Strategien und Utopien birgt ein queeres Verständnis von Körpern und Technik und wo sind Grenzen und Beschränkungen?

Andrea Bettels ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am IZFG und forscht und lehrt im Bereich Gender Studies und Queer Theory.

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Die Folien des Vortrages können hier abgerufen werden, der vorgestellte Gendertest steht hier zum Download bereit.

 

24.11.2010

"Das perfekte Paar – Labienreduktion & Penisvergrößerung"

Hollywoods Zusammenspiel perfekter Körper hat nicht nur die sexuellen Phantasien beflügelt, sondern sich längst als normatives Ideal von Männern und Frauen etabliert. Die Schönheitschirurgie hat das Genitale beider Geschlechter entdeckt und verspricht das Glück durch Intimmodifikationen. Abweichungen von dem massenmedial etablierten Intimideal werden zunehmend als Stigma erlebt. Während das mädchenhaft Genitale als Maßstab gilt, wird der Mann an der Größe seines „besten Stücks“ bemessen. Welche psychosozialen Implikationen diese Körperpraktiken haben, wird Gegenstand des Vortrags sein.

Franziska Lamott, Prof. Dr. rer.soc., Soziologie und Psychologie, Sektion Forensische Psychotherapie/Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Ulm.

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Die Referentin hat freundlicherweise die Folien ihres Vortrages zur Verfügung gestellt. Diese können hier abgerufen werden.

 

17.11.2010

"Die perfekte Welt zwischen Utopie und Apokalypse, oder: Braucht der Feminismus (noch) Utopien?"

Utopische Vorstellungen einer besseren Welt gehören genauso wie apokalyptische Bilder zu den ‚Großen Erzählungen’ der Moderne und implizieren eine zweigleisige Logik, die zwischen gut und böse, falsch und richtig, gerettet und verdammt trennt. Dadurch werden einerseits Unterschiede fixiert bzw. Ausschlusskriterien legitimiert; andererseits bilden Utopien als regulative Vorstellungen die Grundlage emanzipatorischer Kämpfe. In der Vorlesung werden Grundzüge des feministischen Diskurses über Utopien und Catherine Kellers postmoderne Entwurf einer ‚Counterapokalypse’ vorgestellt.

Barbara Muraca, Dr. phil., Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Botanik und Landschaftsökologie/Institut für Philosophie der Universität Greifswald.

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Die Präsentationsfolien des Vortrages sind hier als pdf-Dokument (4,96MB) abrufbar.

 

10.11.2010

 

"Das perfekte Geschlecht. Auf dem Weg in eine gerechte Gesellschaft"

Unterschiede zwischen Menschen – so geschlechtliche –  sind nicht vorgegeben, sondern resultieren aus Ungleichbehandlungen. Anstatt noch immer über die Berechtigung der 1949 gewagten These von Simone de Beauvoir, „[k]ein biologisches […] Schicksal bestimmt die Gestalt, die das weibliche Menschenwesen […] annimmt“, zu diskutieren, gilt es, offensiv weiterzudenken. Hierfür werden Anregungen gegeben, die - anknüpfend an Marx und Beauvoir - klar machen, warum uns nicht einmal mehr der gesellschaftliche Charakter von Geschlecht auffällt. Es wird der Weg zu einer emanzipatorischen Utopie von Geschlecht aufgezeigt, die von dem neusten Stand wissenschaftlicher Betrachtungen ausgeht.

Heinz-Jürgen Voß, Dr. med., forscht, lehrt und publiziert zu Geschlecht, Biologie und Queer (www.theorie.org).

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Der Referent hat freundlicherweise die Folien seines Vortrages zur Verfügung gestellt, die hier abgerufen werden können. Außerdem verweist Voß auf den Text "Alles bio? Auch aus biologischer Sicht gibt es mehr als zwei Geschlechter" der in der Zeitschrift "ak" (Analyse und Kritik) erschienen ist und hier zu finden ist. Eine Rezension seines Buches "Making Sex Revisited" schrieb Florian Mildenberger für die "Gigi" (Zeitschrift für sexuelle Emanzipation). Auch dieser Text ist als pdf-Dokument verfügbar.

 

03.11.2010

"perfect gender by design. Geschlechtsnormierung bei Intersexualität und die Idee der gezielten Herstellbarkeit der Geschlechtsidentität"

Wenn ein intersexuelles Kind mit uneindeutigen Genitalien geboren wird, dann gilt dies aus medizinischer Sicht als "psychosozialer Notfall". Um eine "normale" Entwicklung der Geschlechtsidentität zu gewährleisten, werden die Kinder mit Hilfe chirurgischer und hormoneller Eingriffe der männlichen oder weiblichen Norm angepasst. Diese Praxis wird von erwachsenen Intersexuellen, Menschenrechtsaktivist_Innen und Unterstützer_Innen aus dem feministisch-queeren Spektrum heftig kritisiert. In den Gender Studies ist bislang allerdings wenig reflektiert worden, dass das für den eigenen Ansatz zentrale gender-Konzept in den 1950er Jahren im Kontext der medizinischen Normierung intersexueller Kinder entstanden ist. Was bedeutet dies für das kritische Verständnis der sozialen Kontingenz von Geschlecht? Der Vortrag geht der gemeinsamen Geschichte der Intersex-Medizin und des Gender-Konzepts nach und diskutiert Konsequenzen für die Gender Studies.

Ulrike Klöppel, Dr. rer. nat., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Medizin an der Charité Berlin.

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Die Referentin stellt auf Anfrage ihre Folien zur Verfügung. Bei Interesse bitte eine einfache E-Mail an izentrum@uni-greifswald.de schreiben.

Eine Doppelrezension ihres Buches "XX0XY ungelöst. Hermaphroditismus, Sex und Gender in der deutschen Medizin" und von "Making Sex Revisited. Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive", das von Heinz-Jürgen Voß geschrieben wurde, der am 10.11. die Ringvorlesung bereicherte, erschien in der Juni-Ausgabe des feministischen Monatsmagazins "an.schläge" und ist als pdf-Dokument abbrufbar.

 

27.10.2010

"Der perfekte Mann. Gesundheitshandeln von Jungen und Männern zwischen Sixpacks und Bierbäuchen"

Angesichts der Flut von idealen Männerkörpern, die die Werbung und die Wellnessindustrie erst im letzten Jahrzehnt so richtig entdeckt hat, stellt sich die Frage nach einem veränderten Gesundheitsbewusstsein und –handeln von Jungen und Männern. Häufig sind gerade gesundheitsriskantere Verhaltensweisen ein willkommener Weg, seinen Mann zu stehen. Sind rasierte Waschbrettbäuche eine Abkehr von oder Ausdruck dieses Verhaltens? Hat sich die gesundheitliche Selbstwahrnehmung von Männern und Jungen tatsächlich verändert oder nur die Körpernormen?

Thomas Altgeld ist Diplompsychologe und Geschäftsführer der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. in Hannover (Arbeitsschwerpunkte Gesundheitliche Chancengleichheit und Männergesundheit).

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Der Referent stellt freundlicherweise die Folien seines Vortrages als pdf-Dokument zur Verfügung, das hier heruntergeladen werden kann.

 

 

Herbst
Wintersemester 2009/10

Ringvorlesung des IZFG:

"Greifswald regendered. Perspektiven der Geschlechterforschung"
 

Mittwochs von 16 bis 18 Uhr, Hörsaal in der Rubenowstr. 3

 

Einführungsveranstaltung am 21.10.2009

Genus - Gender - Regendered

Hania Siebenpfeiffer / Andrea Bettels

8.–10.10. 2009

Internationales Symposion: Im Korsett der Tugenden
Moral und Geschlecht im kulturhistorischen Kontext

 

31.5. 2008

Kolloquium Geschlecht und Ökonomie
Zeit: 9.00 bis 18.00 Uhr, Ort: Hörsaal 105 im
Institut für Deutsche Philologie, Rubenowstraße 3

Mehr Informationen >>

8.11. 2007

Studientag - Geschlecht und Rhethorik
Mehr Informationen >>

24.-25.11. 2006

Narrationen vom Menschen in Biomedizin, Kultur und Literatur
Workshop an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Institut für Deutsche Philologie, Rubenowstr. 3, 17487 Greifswald
Engineering Life

18.-20.11. 2004

4. Herbsttagung 2004 des Interdisziplinären Zentrums
für Frauen- und Geschlechterstudien (IZFG) der Universität Greifswald
Sex/ismus und Medien 

18.-20.9. 2003

3. Herbsttagung 2003 des Interdisziplinären Zentrums
für Frauen- und Geschlechterstudien (IZFG) der Universität Greifswald
und des Postdoc-Kollegs »Krankheit und Geschlecht«
Narrating Gender: Texte, Medien, Episteme

19.-21.9. 2002

2. Herbsttagung des Interdisziplinären Zentrums
für Frauen- und Geschlechterstudien (IZFG) der Universität Greifswald
Geschlechterkonstruktionen in Ost und West - Biografische Perspektiven

31.5.-1.6. 2002

Fachtagung: Gleichstellungspolitik in Wissenschaft und Praxis

8.-10.11. 2001

Tagung des Postdoc-Kollegs »Krankheit und Geschlecht«

5.-7.10. 2001

1. Herbsttagung des Interdisziplinären Zentrums
für Frauen- und Geschlechterstudien (IZFG) der Universität Greifswald
Frauen und Gewalt

14.-15.6. 2000

Sommerkolloquium
Konstruktionen von Identität: Gender, »Rasse«, Nation

3.-4.12. 1999

Internationale Tagung des Interdisziplinären Zentrums
für Frauen und Geschlechterstudien (IZFG) der Universität Greifswald
Frauen im Ostseeraum: Gleicher Kulturraum -
unterschiedliche Traditionen - gemeinsame Zukunft

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